Aus der Praxis

Patientin mit chronischer Taubheit der rechten Hand


Eine Patientin litt seit Jahren unter einer zunehmenden Taubheit in der rechten Hand und Schmerzen im Nacken. Eine körperliche Ursache ließ sich trotz eingehender Untersuchungen nicht feststellen. Auch eine homöopathische sowie osteopathische Behandlungen zeigte keinen durchschlagenden Erfolg.

In der Aufstellung zeigte sich eine starke Verstrickung der Patientin mit einem Thema aus dem väterlichen Familiensystem. Aufgrund der Wahrnehmung der Stellvertreter wählten wir die Mittel Belladonna und Hyoscyamus aus. Sie lösten schon während der Aufstellung eine starke, körperliche Heilreaktion aus und halfen der Patientin, sich emotional aus der Verstrickung mit dem väterlichen System zu lösen. 

Phimose
Fallbeispiel, Taubheit

Junge, 5 Jahre, Phimose


Der Junge hat seit seiner Geburt eine Phimose (Vorhautverengung). Der Kinderarzt riet zu einer Operation, was die Eltern jedoch vermeiden wollten. Eine hormonhaltige Salbe wollten die Eltern nach Möglichkeit ebenfalls nicht anwenden. Der Junge wurde zunächst homöopathisch mit seinem Konstitutionsmittel behandelt. Dies führte nicht zur Erweiterung der Vorhaut.

Wir führten eine Aufstellung durch, in der sich das  seelische Thema heraus kristallisierte: einerseits Lust das Leben zu erkunden und andererseits gab es ein Gefühl der Unsicherheit und Überforderung.

Dann erfolgte eine homöopathische Systemaufstellung. Aus den Äußerungen des Stellvertreters für den Jungen ergab sich die Wahl des Mittels Apis, eher untypisch für eine Phimose, aber passend zu den seelischen Aspekten, die der Stellvertreter äußerte.

Nach der Gabe des Mittels weitete sich die Vorahaut  innerhalb von 2 Monaten.